28 Tage Neuseeland: Ein Rundumschlag

Braucht man einen besondern Grund, um nach Neuseeland zu reisen? Nein! Ich hatte trotzdem zwei … so waren meine Freundin & meine kleine Schwester für ein Work & Travel Abenteuer ans andere Ende der Welt entschwunden.

Also packe ich auch meinen Rucksack, um mit meiner Freundin zwei Wochen die Südinsel zu bereisen und anschließend meine Schwester auf der Nordinsel in Auckland zu besuchen. Sicherlich lohnt sich der lange Flug vor allem für eine längere Reise. Dank der Hochschule schmolz meine Reisezeit auf kompakte 28 Tage.

Längster Linienflug der Welt mit Qatar Airways – 6h + 17h über Doha nach Auckland

Nachdem ich es mit meinen Wanderschuhen &  Zelt durch die biologischen Sicherheitsschleusen von Neuseeland geschafft hatte, begann auch für mich das Neuseeland-Abenteuer!

Die Südinsel

Nach einem emotionalen Wiedersehen am Flughafen – wie im Film – holten wir uns für 2 Wochen unseren fahrbaren Untersatz von Wicked Campers in Christchurch ab, um die Südinsel zu umrunden.

Unser Camper von Wicked Campers

So ein Camper ist tatsächlich eine ziemlich geile Art & Weise Neuseeland zu entdecken! Allein die einsamen, weiten Landstraßen mit grandiosen Ausblicken bleiben mir unvergesslich in Erinnerung.

Wir hatten uns für die Südinsel unglaublich viel vorgenommen und sind fast jeden Morgen wo anders aufgewacht. Dadurch war die Reise unglaublich intensiv und wir haben teilweise an nur einem Tag gleich mehrere Highlights erlebt.

Das waren unserer größeren Stops auf der Südinsel:

Akaroa. Lake Tekapo. Mount Cook. Dunedin. The Catlins. Lake Manapouri. Doubtful Sound. Milford Sound. Queenstown. Franz-Joseph Glacier. Hokitika. Abel Tasman Coast Track. Nelson. Christchurch.

Wetterstimmungen

Das Wetter hat da leider nicht immer ganz mit gespielt. Gerade als ich nach Neuseeland gekommen bin, hat der Sommer eine kleine Pause eingelegt.

In Wanaka haben wir sogar gar nur einen von 2 Regentagen im ganzen Sommer erwischt, wie uns die nette Dame am Empfang vom Campingplatz erzählte und uns großherzig die Nacht stornierte. 🌧

Wanaka Tree
Wanaka Tree

Doch wir hatten auch wunderschönen Sonnenschein. Zum Beispiel als wir im Abel Tasman Nationalpark unterwegs waren. Dazu gibt es sogar einen eigenen Blogbeitrag: 👉 Auf den Spuren des Abel Tasman

Strand im Abel Tasman Nationalpark in Neuseeland
Strand im Abel Tasman Nationalpark

Landschaftsschwankungen

Was mich an Neuseeland eigentlich am meisten faszinierte, war gar nicht dieser eine Wow-Moment, sondern vielmehr die unglaubliche Vielfalt. So fühle mich an der Ostküste wieder wie in Schottland, im Milford Sound wie in Norwegen und am Mount Cook wie in den Alpen. Dabei sind in Neuseeland aber einfach viel weniger Menschen unterwegs, wodurch alles noch viel ursprünglicher und unberührter wirkt.

Blick in ein Tal auf dem Weg zum Milford Sound

Kulinarisches Überleben

Zum Essen haben wir uns regelmäßig bei den riesigen Pack & Save eingedeckt und 1-2 haben wir uns sogar eine leckere Pizza gegönnt. Vor allem in Te Anau ist diese mehr als zu empfehlen!

Großartige Pizza in Te Anau

Wo ich gerade schon bei kulinarischen Empfehlungen angekommen bin, möchte ich in diesem Atemzug doch auch gleich unseren Lieblingssaft auf Lebenszeit vorstellen: Simply Squeezed Orange Juice! Der Hit!

Ein weiterer teurer, treuer Wegbegleiter war unser Bombay Saphire Gin, der jedoch mit der Übergabe unseres Campers spurlos verschwunden ist. Wir freuen uns über jeden Hinweis an 📮 blog@fritzbenning.de!

Leider haben wir das Ablesen des Tachos aus Enthusiasmus versäumt, daher wissen wir leider nicht genau, wieviel Kilometer wir tatsächlich auf der Südinsel zurückgelegt haben. Ich bin jetzt aber mal so wagemutig zu behaupten, dass wir die 3000km Marke deutlich überschritten haben. Dabei reichten manchmal auch 10km aus und die Landschaft wandelt sich radikal. Ich denke da an den Moment, als wir aus den nebelverhangenen Wäldern  auf dem Weg zum Franz-Josef Gletscher plötzlich an einem sonnenbadenden Strand standen. Unglaublich!

Und dann fährt man wieder 2 Stunden weiter, läuft ein paar Schritte und schaut auf einen zu Eis erstarrten Gletscher. 😮

Blick auf den Franz-Josef-Glacier

Eine Inselumrundung definiert sich dadurch, auch dort wieder anzukommen, wo man eins gestartet ist. Wir haben uns dran gehalten und haben uns beim zweiten Besuch von Christchurch tatsächlich auch ein wenig die Stadt angeschaut. Obwohl ich niemals für die Städte nach Neuseeland kommen würde, hatte auch Christchruch irgendwie seinen Charme! So hatten wir noch eine gute Zeit, bevor uns der Bus nach Picton zu unser Fähre brachte.

Die Nordinsel

In den Norden sind wir vor allem gereist, um meine kleine Schwester aufzusammeln und gemeinsam noch ein paar Tage mit ihr zu verbringen. Dafür hatten wir aber auch nur noch eine Woche Zeit.

Das waren unserer größeren Stops auf der Nordinsel:

Napier. Lake Taupo. Tongariro Crossing. Mount Maunganui. Auckland.

Im Vergleich zur Südinsel haben wir also viel weniger gesehen, aber doch ein paar Highlights mitnehmen können!

Ein ganz besonders Erlebnis war für mich das Tongariro Crossing, weshalb es dafür nochmal einen ganz eigenen Beitrag gibt: 👉 Im Menschenstrom auf dem Rücken des Vulkans.

Aussicht auf die Vulkane beim Tongariro Crossing auf der Nordinsel von Neuseeland
Blick zurück auf die Vulkan-Zwillinge beim Tongariro Crossing

An unseren letzten Tagen wohnten wir schließlich bei meiner Schwester in Auckland und verbrachten – sehr verrückterweise – auch noch einen Tag mit meiner Mutter, die ebenfalls ihr verlorenes Familienmitglied besuchte.

Dabei ist Auckland einfach ganz anderes, als der Rest von Neuseeland. Eine kleine Metropole halt.

Irgendwann hieß es dann aber wieder Abschied nehmen und den Flieger nach Hause zu besteigen. Über Doha waren wir unzählige Stunden später wieder im alten Leben. 👀

Wolkenkratzer der Stadt Doha

Danke für diese unglaublich tolle Zeit an alle die sich angesprochen fühlen!

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